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In der Not frisst der Teufel fliegen – Insekten: Eine Alternative für den Fleischkonsum?


Obwohl Insekten auf dem Menü einiger Kulturen keine Seltenheit darstellen, sind Insekten in Deutschland als Nahrungsmittel relativ unüblich und lösen oft Abneigung und Ekel aus. Aber auch hier ist ein Wandel im Gange: Seit letztem Jahr (2021) wurden sowohl die getrocknete Larve des Mehlkäfers Tenebrio molitor als auch die Wanderheuschrecke (Locusta migratoria) als neuartiges Lebensmittel auf dem europäischen Markt zugelassen und die Zulassung weiterer Insekten ist geplant [Vgl. Lebensmittelverband Deutschland (2021)].

Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Verzehr von Speiseinsekten ist die Entomophagie. Streng genommen schließt der Begriff Entomophagen alle sich von Insekten ernährenden Lebewesen ein. In der Regel wird dieser Begriff jedoch für den Verzehr von Insekten durch Menschen verwendet.


Mit genau diesem aktuellen Thema hat sich die 7a im Anschluss an die Unterrichtsreihe „Ernährung“ befasst. Kollaborativ ist hierbei ein Podcast entstanden, welcher eine Einführung in die Entomophagie bietet und sowohl Vor- als auch Nachteile beleuchtet. Außerdem werden entomophage Lebensweisen in verschiedenen Kulturen vorgestellt und die Nährstoffe von Insekten und herkömmlichen Proteinquellen vergleichend bewertet. Dafür wurden in Gruppen zunächst intensiv die Informationen recherchiert und anschließend in einen Sprechtext eingebettet:


Die Schülerinnen und Schüler hatten im Zuge dieser Einheit auch selbst die Möglichkeit Speiseinsekten zu probieren und konnten deshalb auch aus eigener Erfahrung sprechen. Hierbei war die Resonanz tatsächlich weitestgehend positiv und viele könnten sich vorstellen Speiseinsekten in ihre Ernährung zu integrieren.

Wer nun also genauso fasziniert ist und gerne mal Insekten probieren möchte, kann sich für Rezepte an die 7a wenden.

Jasmin Andisha