Informationen zur Schulschließung

Stand: 4. April 2020, 14.15 Uhr

Elternbrief der Schulleitung von Samstag, den 4. April 2020

Liebe Eltern,

nun haben wir schon drei Wochen, in der die Schule wegen der Coronapandemie geschlossen ist, hinter uns. Es fühlt sich immer noch so unwirklich an. Das Schulhaus ist fast leer. Es ist so still. Uns, die wir in diesen Tagen in der Schule oder im Homeoffice sind, uns fehlen unsere Schüler, uns fehlen die Kollegen. Manchmal scheint es mir, als müsste ich doch gleich aus diesem lastenden Traum aufwachen und alles sei vorbei. Aber es ist die Wirklichkeit, in der wir leben und in der wir Wege finden müssen, wie wir damit zurechtkommen.

Beides darf in diesen Zeiten sein: Das Einander-Mut-Machen, das Sich-Bestärken und auch die gegenseitige Aufheiterung sind so wichtig in diesen Tagen. Aber ja, auch die Ängste und Sorgen, die uns bewegen, dürfen ausgesprochen werden, wir müssen sie nicht verdrängen. Ich bin dankbar, dass ich Menschen habe, finde und wiederentdecke, mit denen ich beides teilen kann. Zum vollständigen Elternbrief unseres Schulleiters Michael Alperowitz [PDF]


Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Die Kultusministerium Susanne Eisenmann erklärte am Donnerstag, den 2. April 2020: "Vor dem Hintergrund, dass sich gestern Bund und Länder darauf verständigt haben, die bestehenden Einschränkungen für das öffentliche Leben mindestens bis zum Ende der Osterferien zu verlängern, ist es unrealistisch anzunehmen, dass am Montag, dem 20. April, die Schulen im Land wieder von Null auf Hundert in den regulären Schulbetrieb starten können", sagte Eisenmann dem SWR: "Vor diesem Hintergrund bereitet sich die Schulverwaltung selbstverständlich auf unterschiedliche Szenarien für die Schulen vor, wie etwa ein schrittweiser oder gestaffelter Beginn des Schulbetriebs. Eine Entscheidung wurde hierzu allerdings noch nicht getroffen", so die Ministerin weiter, "da diese von der weiteren Lageentwicklung und der Einschätzung der Gesundheitsbehörden abhängt." Mehr Informationen auf dem Twitter-Account des Kultusministeriums und SWR Aktuell .


Abitur und Abiturprüfungen

Abitur und Abiturprüfungen in Baden-Württemberg: Das Kultusministerium hat am Freitag, den 20. März 202, die Verschiebung des Abiturs bekannt gegeben. Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Schulschließungen ohne eine Verschiebung der anberaumten Prüfungstermine nicht über die nötigen Voraussetzungen für die Prüfung verfügen“, sagt die Ministerin und fährt fort: „Mit einem neuen Terminplan wollen wir ermöglichen, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen haben. Unser grundlegendes Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler faire Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bekommen.“ Mehr Informationen finden Sie in der Meldung des Kultusministeriums über die Verschiebung der zentralen Prüfungen.

Folgender neuer Terminplan ist für die Abiturprüfungen allgemein bildende Gymnasien vorgesehen:

1. Hauptprüfungstermine vom 18. bis zum 29. Mai 2020,
2. erster Nachtermin in der Zeit vom 16. bis 26. Juni 2020,
3. aktuell Klärung, wann im Juli ein zweiter Nachtermin angeboten werden kann,
4. bei Bedarf möglicher Sondertermin ab Mitte September,
5. mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020.

Aktuell! Das Kultusministerium hat am Freitag, den 27. März 2020, die konkreten Prüfungstermine und andere Informationen zum Prüfungsverfahren bekannt gegeben. Aufgrund der besonderen Umstände sind mehr Nachtermine vorgesehen, das Prüfungsverfahren soll vereinfacht werden und die Mindestanzahl der schriftlichen Arbeiten im laufenden Schulhalbjahr kann unterschritten werden. Mehr Informationen und die konkreten Prüfungstermine finden Sie in der Pressemitteilung des Kultusministeriums und dem Schreiben des Kultusministeriums vom 27. März 2020 [PDF] zur Durchführung der Abschlussprüfungen sowie weiterer Leistungserhebungen im Schuljahr 2019/2020.


Deutschlandweiter Beschluss der Kultusministerkonferenz: Dass das Abitur und die Abiturprüfungen wie geplant stattfinden, hat die Kultusministerkonferenz am Mittwoch, den 25. März 2020, mit nachfolgendem Beschluss bestätigt:

"1. Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.

2. Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.

3. Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.

4. Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen

5. Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der Kultusministerkonferenz über das weitere Vorgehen ab."


Unterrichtsmaterialien und Arbeitsaufträge

Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen- und Jahrgangsstufen erhalten in der unterrichtsfreien Zeit entweder über die Lernplattform Moodle oder per Email in regelmäßigen Abständen Vorbereitungsinhalte, Lernpakete, Aufgaben oder Lernpläne. Um die Kommunikation möglichst reibungslos zu gestalten, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Bitte kontrollieren Sie, ob Ihre Emailadresse bzw. die Ihrer Kinder, die in Moodle hinterlegt ist, noch aktuell ist bzw. aktualisieren Sie diese mithilfe der folgenden Anleitung zum Ändern der Emailadresse in Moodle [PDF] . Sollten Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben, wenden Sie sich an unseren Moodle-Administrator Thomas Konnowski: t.konnowski@kfg-heidelberg.de .


Beratung und Unterstützung durch die Schulsozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeiterin Ute Frey ist für Schülern, Eltern und Lehrer auch während der Zeit der Schulschließung als unabhängige Anlauf- und Beratungsinstitution zu erreichen, berät und vermittelt weiterführende Unterstützungsangebote. Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind unter Schulsozialarbeit am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium oder beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen zu finden.


Notfallbetreuung im Zeitraum der Schulschließung

Das KFG bietet gemäß den Weisungen der Landesregierung für Kinder, deren Eltern in folgenden Bereichen arbeiten, eine Notfallbetreuung an:

Die Einrichtung einer Notfallbetreuung ist für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen erforderlich, um in den Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigten, die sich andernfalls um ihre Kinder kümmern müssten, aufrecht zu erhalten.
 Zur kritischen Infrastruktur zählen:

Die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche.

Grundvoraussetzung dafür, dass Sie Ihr Kind zur Notfallbetreuung ans KFG schicken können, ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Nur wenn diese Voraussetzungen (5. und 6. Klasse, Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen und der Einsatz beider Elternteile in diesen Bereichen s. o., Einhaltung der Regelungen zum Gesundheitszustand und der Nicht-Besuch eines Risikogebietes nach Robert-Koch-Instituts) gegeben sind, können wir Ihr Kind zur KFG-internen Notfallbetreuung zulassen.

Bitte geben Sie Ihrem Kind, falls es nach den genannten Kriterien zur angesprochenen Gruppe gehört, das folgende Formular ausgefüllt und unterschrieben zum ersten Tag der Notfallbetreuung, am Dienstag, dem 17. April, in die Schule mit. Nur so können wir Ihr Kind in die Betreuungsgruppe aufnehmen.

Anmeldung zur Notfallbetreuung am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium im Zeitraum der Schulschließung [PDF]

Die Notfallbetreuung findet im Haupthaus, Raum 104 statt. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Arbeitsmaterialien (Bücher, Hefte, Schreibzeug) dabei hat, um eventuelle von seinen Lehrern erteilte Arbeitsaufträge zu erledigen. Auch ist es sinnvoll, dem Kind ein Buch zum Lesen mitzugeben.


Mehr Informationen zur aktuellen Situation, Hygieneempfehlungen und weiterführende Links:

Informationen des Kultusministeriums zur aktuellen Situation mit häufig gestellten Fragen und Antworten und folgenden Schreiben des Kultusministeriums (Stand: wird laufend aktualisiert):

Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts (Stand: wird laufend aktualisiert)

Übersicht und Informationen der Landesregierung zur Lage des Coronavirus in Baden-Württemberg (Stand: wird laufend aktualisiert)

Informationen der Stadt Heidelberg zur Lage des Coronavirus im Stadtgebiet Heidelberg (Stand: wird laufend aktualisiert)

Informationen und Tipps des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises zum Coronavirus

Hygieneempfehlungen: Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel Grippe, schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus:

  • Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden
  • Häufiges Händewaschen
  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken