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The Hague International Model United Nations (THIMUN)

„The Hague International Model United Nations“ ist die größte, in Den Haag stattfindende, Konferenz von dutzenden Internationalen, bei welcher Sitzungen der Vereinten Nationen zu historischen Problemen, aktuellen Fragestellungen und hypothetischen Szenarien von Jugendlichen realitätsnah simuliert werden.

In Heidelberg: Opening Speech (o. l.), 02 General Assembly (o. r.), Delegation of Namibia (u. l.), Luca und Rohan beim Beginn der Konferenz (u. r.)

Bei den THIMUN-Konferenzen kommen Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen, um engagiert nach Lösungen für diese Probleme zu suchen. Sie sind dabei in Delegationen aufgeteilt, die je ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen repräsentieren. Jede Kommission schreibt eine Resolution zu den vorgegebenen Themen aus der Warte des Landes heraus, das die Delegation der Schule vertritt. Sachverhalte müssen genau recherchiert werden, Standpunkte werden in „formal debates“ vorgestellt und eloquent vertreten, um die Unterstützung der anderen Delegierten zu erlangen, denn zum Abschluss entscheidet eine Abstimmung, ob eine Resolution angenommen oder abgelehnt wird. All dies erfordert große Sachkenntnis und auch Selbstbewusstsein, da die Auftritte vor der Gesamtheit der Delegierten stattfinden und die Konferenzsprache ausnahmslos Englisch ist – für Nichtmuttersprachler eine echte Herausforderung. Sicher keine leichte Aufgabe, aber wer sich darauf einlässt, kann davon nur profitieren.

Merging of Resolutions (o. l.), Resolution Speech (o. r.), Julia beim Fotowettbewerb (u. r.), Unmoderated Caucus / General Assembly (u. r.)

Der Seminarkurs „Model United Nations“ nahm – unter Leitung der Lehrenden Benjamin Krug und Ludgera Graw – vom 28. Januar bis 2. Februar 2018 an der 50. THIMUN-Konferenz in Den Haag, Niederlande teil, welche sich in diesem Jahr mit dem Leitthema „Building Civil Society Through Education“ befasste. Das KFG vertrat dabei das Land Namibia.

Ambassador Elias (l.), Delegates Julia and Maja (m) and Nikolaus (r.)

Die Teilnahme am MUN-Kurs bietet nicht nur eine Erweiterung des eigenen Blickfelds, da globale Probleme aus dem Sicht anderer Länder und Erdteile betrachtet werden, sondern auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Fertigkeiten im Englischen zu vertiefen. Englisch ist die einzig zugelassene Kommunikationssprache für Reden und Diskussionsbeiträge bei den Konferenzen, aber auch das schriftliche Formulieren wird geübt, da die Resolutionen ebenfalls auf Englisch abgefasst werden.

Friedenspalast (o. l.), Friedensbaum (o. r.), Nelson Mandela-Statue (u. r.), Peace Tree (u. r.)

Darüber hinaus gibt es bei den Konferenzen auch viele Gelegenheiten, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und sie näher kennenzulernen. Viele dauernde Freundschaften sind auf diese Weise schon entstanden, ganz im Sinne der Forderung der Präambel der Charter der Vereinten Nationen, „to live together in peace with one another as good neighbours“.